Reitschule – gute und schlechte Beispiele

Reitunterricht ist nicht gleich guter Reitunterricht. Ich hoffe für euch das ihr nicht in einer Reitschule seid wo der Samstag Morgen so verläuft:

6.10 Uhr: Reitlehrer motzt das ihr 10 Minuten zu spät seid um die Ponys von der Weide zu holen nun musste er selber 10 Minuten daran verschwenden.

8.00Uhr: In der Zwischenzeit habt ihr den Hof gekehrt, die Ponys gefüttert und die boxen ausgemistet. Nun kommt deine Freundin die das Pony Benny als Pflegepferd hat, jeden Tag taucht sie auf den Reiterhof auf und hilft bei der Arbeit die so bei Ponys anfällt. Vor drei Wochen durfte sie auf Benny ausreiten. Dabei brach sie sich den Arm, was daran lag das der Reitunterricht nicht brauchbar war. Zu dir hatte sie gesagt das sie nicht kommen kann, was du ausgerichtet hast. Als sie nun wieder da war schimpfte der Reitlehrer mit ihr wie unzuverlässig sie ist, wie unbrauchbar sie ist…Bis sie in Tränen ausbrach. Nun war der Reitlehrer noch wütender und brüllt das Benny nun nicht mehr ihr Pflegepferd ist! Zufällig kam Anna vorbei und steuerte auf den Stall zu. Da rief der Reitlehrer ob sie Lust hätte den Benny als Pflegepferd zu bekommen. Klar sagte sie ja.

Also das war ein Beispiel wie die Reitschule NICHT sein soll. In einer guten Reitschule bisst du nicht dazu verpflichtet zu helfen. Das heißt aber nicht das du dich einfach nur auf das Pferd setzen sollst, sondern auch das Pferd putzen, satteln, auf trensen, den Hufdreck weg kehren. Manche Anfänger haben manchmal ein Problem wenn die Stall-Zicke schon gut reiten kann und du schon seid drei Monaten Longenstunden hast. Wahrscheinlich sagt sie oft zu dir das sie nur einen Monat Longenstunden hatte. Darauf kann man sich gar nichts einbilden, den es ist besser dass man länger Longenstunden hat als in der Gruppe überfordert zu sein. Schlechte Reitlehrer schicken Reitschüler schon zu früh in die Gruppe, nur weil er sich dann Arbeit spart.

Was ich in anderen Blogs gefunden hab:

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2 Antworten auf Reitschule – gute und schlechte Beispiele

  1. Danke für die Verlinkung.
    Ich habe zu dem Thema noch einiges mehr auf meinem Blog und ich als Mobile Reitlehrerin habe schon so manchen Reitschüler, von einer anderen Reitschule bei mir gehabt und war über so mache Leistung enttäuscht. Auch wenn ich eine RB suche für meine Pferde bin ich oft enttäuscht, was die Leistung angeht.

    Liebe Grüße

  2. Tiersalon A. Hunke sagt:

    Ein Artikel der wirklich interessant geschrieben ist und wieder einmal zeigt dass der „Spaß“ im Umgang mit Pferden häufig im Hintergrund bleibt.
    Ich finde es wichtig das vor allem Kinder und Reitanfänger nicht nur lernen wie man auf dem Pferd sitzt, sondern auch erkennen wieviel Arbeit sich dahinter verbirgt. Allerdings kann die Arbeit auch mit sehr viel Spaß und Freude getan werden. Umso lernfreudiger wird der Mensch sich auf das Verhältnis „Mensch-Pferd“ einlassen und desto natürlicher wird auch der Umgang mit den sensiblen Tieren erlernt werden!
    Vielen Dank für den Artikel….!
    Lieben Gruß
    Anna

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